Team Germany begeistert im Junior Aerobic Dance bei der Weltmeisterschaft in Pamplona
Pamplona – acht Athletinnen, ein Team und ein gemeinsames Ziel: Bei den Junior World Championships im Aerobicturnen in Pamplona präsentierte sich das deutsche Junior-Aerobic-Dance-Team mit großer Leidenschaft, Ausdrucksstärke und beeindruckendem Teamgeist.
In der spanischen Navarra Arena traf der internationale Nachwuchs aufeinander. Insgesamt gingen bei den Weltmeisterschaften in Pamplona Athletinnen und Athleten aus 42 Nationen an den Start. Allein die Junioren-Wettbewerbe waren international stark besetzt. Auch im Junior Aerobic Dance stellte sich Deutschland einem hochklassigen Teilnehmerfeld.
Für Deutschland gingen die Ibbenbürenerin Edda Masche mit ihren Kolleginnen Tabea Baumann, Emma Eggenstein, Wiebke Harms, Charlotte Müller, Theda Langelüddecke, Mia Kauf und Magdalena Velkova gemeinsam auf die Fläche.
Acht Sportlerinnen – ein gemeinsamer Auftritt- ein Ziel. Aerobic Dance lebt von der Verbindung aus sportlicher Präzision, Dynamik, Kreativität und Ausdruck. Vor allem aber lebt die Disziplin vom Zusammenspiel. Acht Athletinnen müssen zu einer Einheit werden. Jede Bewegung, jeder Übergang und jeder Moment der Choreografie muss gemeinsam funktionieren. Dafür braucht es Vertrauen, Konzentration und viele Stunden intensiver Vorbereitung.
Dass dieses Zusammenspiel funktioniert, hat das deutsche Team bereits im Saisonverlauf mehrfach gezeigt. Auch bei internationalen Wettkämpfen konnte die Formation wichtige Erfahrungen sammeln. Für Edda Masche war der Weg nach Pamplona dabei ein besonderer Meilenstein. Die Athletin des TV Ibbenbüren hatte sich mit starken Leistungen 2024 bei der Jugend WM in Pesaro und im vergangenen Jahr bei der Junioren EM für das diesjährige Junioren-Nationalteam empfohlen und unter anderem bei den Heathrow Open gemeinsam mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft Silber im Dance gewonnen.
Auf der Weltmeisterschaftsbühne zählt dann vor allem eines: als Team füreinander einzustehen und im entscheidenden Moment die gemeinsame Leistung abzurufen und die Choreographie der erfolgreichen Choreographin und World Games Gewinnerin Dora Hegyi aus Ungarn perfekt abzuliefern.
Auf der Wettkampffläche zeigte das deutsche Team einen engagierten und ausdrucksstarken Auftritt. Am Ende standen 16,250 Punkte und damit der 9. Platz zu Buche. Der Einzug in das Finale wurde damit nur knapp verpasst. Auch wenn die Athletinnen den Finaldurchgang nicht mehr bestreiten durften, können sie mit Stolz auf ihre Leistung zurückblicken. Platz neun bei einer Junior-Weltmeisterschaft ist das Ergebnis von konsequenter Vorbereitung, vielen gemeinsamen Trainingsstunden und dem Mut, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren.
Vor allem aber zeigt der Auftritt: Deutschland ist auch im internationalen Junior Aerobic Dance präsent.
Für die jungen Athletinnen bedeutete Pamplona deshalb weit mehr als nur einen Wettkampf. Es war die Möglichkeit, die deutschen Farben auf einer internationalen Weltbühne zu vertreten, sich mit den besten Juniorinnen der Welt zu messen und wertvolle Erfahrungen für die weitere sportliche Entwicklung zu sammeln.
Ein besonderer Moment für Edda: „Es war ein unbeschreibliches Gefühl auf einer solch imposanten Bühne turnen zu dürfen und Teil dieses unglaublichen Teams zu sein,“ sagte sie 16jährige Ibbenbürenerin direkt nach dem Auftritt sichtlich beeindruckt.
TVI Traininerin und Nationalteam Physiotherapeutin Judith Dortmann zeigt sich sehr stolz auf ihre Athletin „Edda hat das unglaublich gemacht. Nachdem sie vor einem Monat noch verletzungsbedingt nicht am letzten Vorbereitungswettkampf teilnehmen konnte, hat sie sich ruhig und fleißig weiter fokussiert fit gemacht und wurde mit diesem tollen Ergebnis belohnt.“
Die Teilnahme in Pamplona ist also ein weiterer wichtiger Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. Die Ibbenbürenerin gehört seit 2 Jahren zum deutschen Junioren-Nationalteam des DTB.
Was im Training gemeinsam aufgebaut wurde, durfte sie nun gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen auf der größten internationalen Bühne zeigen.
Eine Weltmeisterschaft lässt sich nicht allein an einer Platzierung messen. Sie ist ein Erlebnis, das junge Sportlerinnen prägt, ihnen Selbstvertrauen gibt und zeigt, wie weit sie durch harte Arbeit und Teamgeist kommen können.
Pamplona war ein weiterer wichtiger Schritt.
Ein Schritt voller Erfahrungen, Emotionen und gemeinsamer Momente.
Und vor allem ein weiterer Schritt für die Zukunft des deutschen Aerobic Dance.
Judith Dortmann / TV Ibbenbüren

